Schulassistenz

Die Schulassistenz ist eine Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen im Schulalltag, vor allem in lebenspraktischen Bereichen (zB Toilettengang, An- und Ausziehen, Essen), und bei der Bewältigung von schulischen Anforderungen. Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigung ist Schulassistenz zu leisten, um Beeinträchtigungen frühestmöglich zu vermeiden oder zu verringern, Behinderungen zu beseitigen und um das Kind oder den Jugendlichen und dessen unmittelbares familiäres und soziales Umfeld zum Umgang mit der Beeinträchtigung zu befähigen.

Diese Maßnahme ist zu gewähren, wenn kein Anspruch nach dem Oö. Kinderbetreuungsgesetz oder nach dem Oö. Pflichtschulorganisationsgesetz 1992 geltend gemacht werden kann (zB AHS- oder BHS-Schülern, sowie Schülern in Übungs- oder Privatschulen).
 
Schulassistenz
  • für Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsverzögerungen oder mit Beeinträchtigungen
  • kann ab dem Schuleintritt beantragt werden und endet spätestens mit Vollendung des 21. Lebensjahres
  • die maximal mögliche, wöchentliche Schulassistenzleistung wird unter Berücksichtigung des individuellen Erfordernisses des Kindes festgelegt, die höchstmögliche Anzahl der Unterrichtseinheiten der betreffenden Schule darf nicht überschritten werden (eine Einheit je 60 Minuten inkl. Pause) und die Maßnahme wird längstens für ein Schuljahr gewährt
  • für Weitergewährung ist ein neuerlicher Antrag notwendig